Spielen per Videokonferenz

Treffen in echt sind zwar schöner, aber manchmal ist es besser sich digital zu treffen, als sich gar nicht zu sehen.

Spielen ist einer der wichtigsten Bestandteile einer Gruppenstunde. Das darf auch bei einer online-Gruppenstunde nicht fehlen. Es gibt so einige Spiele, die aus normalen Gruppenstunden bekannt sind, die sich in Videokonferenzen verlagern lassen. Sie bieten sich besonders für erste digitale Gruppenstunden an, weil dafür keine spezielle Technik gebraucht wird. Die Teilnehmenden müssen es lediglich bis in eine Videokonferenz schaffen und brauchen dort den Ton und am besten eine Kamera. Ein herkömmlicher Laptop oder ein Smartphone reichen also aus.

Du hast noch nie eine Gruppenstunde per Videokonferenz gemacht und suchst nach einem passenden Einstieg, Umgebung, Grundregel? Dann schau in dem Blogbeitrag „Gruppenstunde online“ nach!

So, jetzt aber zum eigentlichen Inhalt: Was spielen, wenn wir in einer Videokonferenz sind? Hier findet ihr einige Ideen…

  • Stadt-Land-Fluss: jede*r auf einem Zettel bei sich. Zum Punkte vergeben wird der Reihe nach vorgelesen.
  • Wer bin ich?:  Andersherum. Man kann sich zwar nicht selbst einen Zettel an die Stirn kleben. Aber man kann sich ausdenken, wer man ist und die anderen müssen raten – mit Ja und Nein, bei einem Nein rät der/die Nächste weiter.
  • Tabu: Alle machen die Augen zu, der Mensch mit dem Spiel/den Begriffen hält das Wort in die Kamera und dann wird erklärt. Alternativ kann auch eine Person das gesamte Spiel erklären und die anderen raten.
  • Pantomime: Wie Tabu funktioniert auch Pantomime. Wenn der Begriff gelesen wurde, wird die Karte wieder weggenommen und alle können die Augen auf machen. Hier empfiehlt sich die Funktionen, eine Person in der Konferenz groß zu schalten, falls das Videokonferenztool das her gibt.
  • Montagsmaler: Gleiches wie Tabu und Pantomime. Zum Zeichnen wird die Kamera auf den Tisch gestellt, sodass man sehen kann, was gemalt wird. Wer das technisch kann, kann natürlich auch ein gemeinsames Whiteboard in der Videokonferenz nutzen.
  • Galgenraten/Hang-man: Die Buchstaben und der Galgen werden entweder auf einem Papier von jemandem, der/die auf dem Kopf schreiben kann, gemalt und die Kamera wird entsprechend auf das Papier gerichtet, oder es wird ein Whiteboard in der Videokonferenz genutzt. Oder jemand teilt seinen Bildschirm und öffnet ein Programm, in dem man malen kann (Paint oder Word/PowerPoint)
  • Angesprochen: Bei dem Kennenlernspiel werden Sätze gebildet, die mit „Alle die…“ anfangen. Zum Beispiel „Alle die was blaues an haben“ oder „Alle die gerne Schokolade essen“. Am Anfang halten alle die Kamera zu. Dann wird ein Satz gesagt und alle, auf die der Satz zutrifft, nehmen ihre Hand von der Kamera. Alternativ können auch alle, auf die der Satz zutrifft aufstehen und um den Stuhl laufen. Dann darf jede*r einen Satz sagen.
  • Ich packe meinen Koffer: (Das klassische Spiel oder die Kennenlernspiel Variante mit Namen+Adjektiv/Name+Tier/Name+Bewegung): Man muss sich nur am Anfang auf eine Reihenfolge einigen. Die Spielleitung kann zum Beispiel in der Reihenfolge der Teilnehmendenliste aufrufen. Oder Jede*r gibt an eine nächste Person weiter.
  • Sieben Sachen: Es werden Alltagsgegenstände gesagt und alle müssen die Sachen bei sich suchen. Wer als ersten den Gegenstand in die Kamera hält, bekommt einen Punkt. Bei Dingen wie einem Buch, einer CD/DVD oder einem Kuscheltier, kann wenn alle etwas gefunden haben eine Runde gemacht werden, wo vorgestellt wird, wer was gefunden hat. So lernen alle die Namen der Kuscheltiere und die zuletzt gelesenen Bücher der anderen kennen.
  • Menschenmemory: Um die Paare zu bilden, ist eine Aufteilung in verschiedene Räume/Breakout-Sessions praktisch. Es können aber auch klassisch zwei Personen „raus gehen“ also ihren Computer auf stumm schalten und wegschauen. Sie müssen eventuell per Telefon gesagt bekommen, wann sie wiederkommen dürfen.

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Bild von: Alexas_Fotos