Boßeln

Das Ziel des Boßelns ist es, eine festgelegte Strecke von zum Beispiel 5 km mit möglichst wenigen Würfen zu bewältigen. Beim Boßeln ist die der Strecke entsprechende Wurftechnik wichtig, die jener des Kegelns ähnelt. Den gestreckten Wurfarm nutzt man zum Schwungholen im Laufen von hinten nach vorne geführt, und zwar unter der Hand an der Hüfte vorbei.
Zwei Gruppen treten gegeneinander an. Von einem gewählten Startpunkt aus erfolgt der Anwurf durch den/die erste:n Spieler:in einer Mannschaft. Danach wirft der/die erste Spieler:in der anderen Mannschaft. Jede:r Spieler:in versucht beim Wurf der Kugel die größtmögliche Weite zu erzielen. Der Wurf ist beendet, wenn die Boßelkugel ruhig liegenbleibt. Eine ideale Position ist am Straßenrand, eine weniger ideale im Graben oder im Gebüsch. Der Anschlusswurf des/der nächsten Spielenden in der Mannschaft erfolgt von diesem Punkt aus. Liegt die Kugel abseits der Straße oder der Spielstrecke, wird der Abwurfpunkt auf die Straße verlegt. Dazu muss man die Kugel im rechten Winkel zurück auf die Straße legen. Es wirft immer die Mannschaft zuerst, deren Kugel zurückliegt. Am Ende der Strecke wird über eine Ziellinie geboßelt und das Team gewinnt, das dazu die wenigsten Würfe benötigt.

Bild von: katharinakanns

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